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BWO begrüßt gemeinsame Erklärung der Ostsee-Anrainerstaaten

Thimm: Deutscher Sonderweg erschwert Zusammenarbeit

Berlin, 01. Oktober 2020. – “Die gemeinsame Erklärung der Ostsee-Anrainerstaaten zum weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie begrüßen wir sehr.”, kommentiert Stefan Thimm, Geschäftsführer des Bundesverbands der Windparkbetreiber Offshore, die gestern unterzeichnete „Baltic Sea Offshore Wind Joint Declaration of Intent”. Hierdurch werde noch einmal deutlich, dass grenzüberschreitende Kooperation bei Offshore-Windprojekten immer mehr an Bedeutung gewinne.

Doch für die zukünftige Zusammenarbeit sollten jetzt auch alle Länder den richtigen Grundstein legen: “Fast alle Ostsee-Anrainerstaaten haben bereits zweiseitige Differenzverträge (CfD) eingeführt oder sind gerade dabei sie einzuführen. Es wäre sehr kurzsichtig hierzulande ein völlig anderes Ausschreibungsdesign zu wählen”, mahnt Thimm. Der mit der Änderung des WindSeeG geplante deutsche Sonderweg einer zweiten Gebotskomponente werde nicht nur die Kosten zukünftiger Offshore-Windprojekte in die Höhe treiben, sondern auch die grenzüberschreitende Kooperation unnötig erschweren. “Polen und Litauen haben das verstanden und passen ihr Ausschreibungsdesign gerade an. Deutschland sollte das Momentum ebenfalls nutzen, um hier nicht ins Hintertreffen zu geraten”, so Thimm.

 

Über den Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V.

Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore (BWO e.V.) ist der Bundesverband aller Unternehmen, die in der deutschen Nord- und Ostsee Windparks planen, errichten und betreiben. Damit bündelt der BWO die Kraft und das Know-how für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland und Europa.

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