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Studie veröffentlicht

Keine langfristige Auswirkung der Offshore-Pfahlrammung in der Deutschen Bucht auf Schweinswale 

Erstmals untersucht eine Studie das Verhalten von Schweinswalen beim Rammen von Pfählen für Offshore-Windparks in der Nordsee. Die Studie zeigt, dass trotz der ständigen Zunahme von Fundamentarbeiten, die Schweinswalpopulation konstant bleibt. In zwei Zonen gab es sogar eine
Zunahme der Population im Laufe des Projekts.

Im Jahr 2014 hat das OFW – zusammen mit mehreren Unternehmen aus dem Bereich der Offshore-Windenergie drei Forschungsunternehmen (BioConsult SH, IBL Umweltplanung und IfAÖ) mit der Untersuchung der Auswirkungen von Rammarbeiten beauftragt. Die Forscher haben dabei die Anzahl der Schweinswale in sieben Projekten untersucht, in denen in der Zeit gebaut wurde. Als Grundlage für die Analysen dienten die mittels C-POD und Luftbildaufnahmen ermittelten Bevölkerungszahlen. Dafür wurde eine große Datenmenge aus einzelnen Windparkprojekten in der Deutschen Bucht
in einer gemeinsamen Datenbank zusammengefasst.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Tiere während der Rammarbeiten dazu neigen, das Gebiet für kurze Zeit zu meiden. Diese Reaktion wurde bei allen Rammarbeiten auf einer Strecke von bis zu 17 Kilometern beobachten. Nach Abschluss der Arbeiten kehrten die Tiere jedoch wieder in das Gebiet zurück.

Die Pressemitteilung (engl.) und die Studie können Sie hier downloaden.

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